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Kind + Hund |
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Kinderfreundliche
Hunde gibt es nur bei hundefreundlichen
Kindern! Leider
gibt es jedoch immer wieder Unannehmlichkeiten, die durch Missverständnisse zwischen Kind und Hund entstehen.
Vielleicht,
aber ich bezweifele das. Kleine Kinder sind nie nett zu Hunden. Das
waren sie nie, und das werden sie auch nicht sein. Warum sonst führt
der TNO umfangreiche Sicherheitstests an allen Kinderspielzeugen mit zu
15 kg Belastung durch? Warum müssen alle Augen an Puppen und Teddybären
besonders sicher befestigt sein, damit Kinder sie nicht herausziehen können?
Warum sagen Eltern ständig „ sanft, sanft“, wenn Kinder mit Tieren
oder kleineren Geschwistern umgehen? Weil kleine Kinder sosehr darauf
achten behutsam zu sein? Wohl nicht. Ganz einfach – gesunde kleine
Kinder wollen – wie gesunde, kleine Tiere – etwas entdecken. Sie
nehmen mit Vorliebe alles auseinander, was sich zerlegen lässt. Das
Problem fängt nicht in der Wiege an. Solange der kleine Knirps brav im
Laufstall liegt und noch nicht krabbelt, kann nicht viel passieren.
Allerdings bieten schon Laufställe überraschende Erlebnisse. Es kann
vorkommen , dass Dusty neugierig seine nasse Nase durch die Gitterstäbe
steckt und ..... patsch, mit einem harten, vollen Schlag auf die Nase
belohnt wird. Dusty weiß nun, dass Ärger vorprogrammiert ist. Aber
ernst wird es erst, wenn der Kleine zu krabbeln anfängt. Von
den ersten Schritten ganz zu schweigen. Hier kommt Junior. Ziemlich
wacklig noch, in Babysprache vor sich hinbrabbelnd – über den Hund;
dabei sind die Ohren oder das Fell zum Festhalten. Der Kleine versucht
mal spielerisch den Finger ins Auge zu stecken. Schließlich sieht das
Hundeauge ja aus wie das vom Teddy – ist auch festgemacht? Der
Kleine spielt mit Dustys Spielzeug. Wenn Mami meint, dass Dustys
Spielsachen schmutzig sind, versteckt sie sie. Jetzt findet Dusty seinen
Lieblingsknochen oder seinen Ball nicht mehr. Aber Dusty darf nie mit
Babys Spielsachen spielen. Das ist auch eine schmutzige Angelegenheit.
Dusty wird ausgeschimpft. Dusty liegt in seiner Ecke. Von da aus kann er
die Situation in Ruhe beobachten. Aber der Kleine hat keine Ahnung, dass
Dusty nicht spielen will, wenn er in seiner Ecke liegt. Da kommt er über
den Boden gekrochen, oder mit seinen kurzen Beinen dahergewackelt. Dusty
will ihn warnen und knurrt. Aber der Knirps kommt, vor Vergnügen
quiekend, immer näher. Er weiß nicht, was los ist. Dusty knurrt lauter
und sucht nach einem Ausweg. Die Lage gefällt ihm nicht. Aber aus
seiner Ecke kommt er schwer heraus. Eine Hundedecke ist normalerweise
ein geschützter Platz. Wenn jetzt niemand eingreift und das Kind dazu
bringt, in eine andere Richtung weiter zu krabbeln, bleibt Dusty nur
eine Wahl: Beißen. Was soll er sonst tun? Er hat gewarnt, aber ohne
Erfolg. Also muss er sich klarer ausdrücken. Selbstverständlich
funktioniert diese Methode auch, wenn Sie selbst Hierarchieprobleme mit
dem Hund haben. Gehen Sie niemals zu einem Hund hin: Rufen Sie den Hund, wenn Sie ihn brauchen. |
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